Con Fusion: Sasha Waltz on creating connecting choreographies
© Sebastian Bolesch

Con Fusion: Sasha Waltz on creating connecting choreographies

Am 15. Februar 2026 gibt die Choreographin im Rahmen der Berlinale Talents mit einer Lecture im Radialsystem ihr Berlinale-Debut. Im Fokus steht dabei die Entwicklung von Verbundenheit in ihren Choreographien auch im Dialog mit anderen Künsten wie Musik und Film.

Im Werk der Choreographin Sasha Waltz spielt der Film von Beginn an eine wichtige Rolle: ihr internationales Debut „Travelogue I – Twenty to eight“ (1993) wurde inspiriert von Luis Buñuel und Jean Luc Godard. Auch die Ästhethik früher Stummfilme war für diese Phase prägend. In „Allee der Kosmonauten“ (1996) integriert sie eine Videoinstallation, in „insideout“ (2003) wurde das Bühnengeschehen aus unterschiedlichen Perspektiven gefilmt und live übertragen. Viele ihrer Werke wurden verfilmt.


Tanz dient im Film oft dazu, Unbewusstes sichtbar zu machen und erlebt derzeit eine Renaissance. In ihrer ersten Berlinale-Lecture untersucht Waltz wie in Choreographien Verbundenheit entsteht anhand ihrer aktuellen Stücke »In C« und »for the time being«. Mit Filmbeispielen aus »Körper«, »noBody« und »Kreatur« geht sie der Frage nach, wie Bewegungen auf der Bühne und im Film authentisch wirken – insbesondere bei der Darstellung von Chaos.

15
Feb
Con Fusion: Sasha Waltz on creating connecting choreographies
Berlinale Talents Programm
Sonntag 15.2.2026, 17:00
Radialsystem, Berlin DE